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Was tun, wenn man falsch getankt hat?

Freitag, 22. Mai 2009

Normalerweise weiß man, welchen Kraftstoff das eigene Auto benötigt. Doch in der Hektik des Alltags kann es schnell mal passieren, dass man eine Zapfsäule daneben langt und anstatt Diesel Super tankt. Das kann allerdings sehr schnell teuer werden. Brenzlig wird es dann, wenn man nicht das eigene Auto, sondern das eines Freundes oder Verwandten falsch getankt hat.

Um sich dagegen zu schützen, gibt es mittlerweile einen Sicherheits-Einfüllstutzen. Serienmäßig eingebaut ist dieser zum Beispiel im neuen Ford Fiesta. Das Prinzip bei dieser neuen Technologie ist ganz einfach: Es wird nur die richtige Zapfsäule angenommen, alle anderen funktionieren nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip nicht. Die dünne Benzin-Pistole passt dann nicht in den großen Diesel-Einfüllstutzen.

Weniger problematisch ist, wenn man mit seinem Benziner Diesel tankt. Allerdings passiert dies nur selten, da der dickere Zapfhahn kaum in den Einfüllstutzen passt. Tankt man seinen Diesel hingegen mit Benzin, kann man schon weitaus größeren Schaden anrichten. Bemerkt man das Falschtanken bevor man den Motor anlässt, sollte man das Benzin einfach wieder abpumpem. Befindet sich das Benzin aber schon im Leitungssystem, kann es sein, dass man sich in der Werkstatt weiterhelfen lassen muss – und das kann teuer werden. Also besser Augen auf beim Tanken oder sich mit den neuen Sicherheits-Einfüllstützen wappnen!